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John Quincy Adams

John Quincy Adams studiert in Leiden (Niederlande) und an der Harvard University in Cambridge Rechtswissenschaften und praktiziert nach seinem Studium als Rechtsanwalt in Boston, Massachusetts. Ab 1794 ist Adams als Diplomat tätig, u. a. als Botschafter der Vereinigten Staaten in den Niederlanden (1794-95), in Russland (1796 und 1809-14), in Preußen (1797-1802) und in Großbritannien (1815-17).
1802 wird er als Anhänger der Föderalisten in das Repräsentantenhaus von Massachussets und 1803 in das der Vereinigten Staaten gewählt. Aufgrund seines Bruchs mit der Partei der Föderalisten tritt John Quincy Adams jedoch 1808 von seinem Amt als Senator zurück. 1817 beruft ihn Präsident James Monroe als Außenminister, dem er 1825 als Präsident im Amt folgt.
Bei dem Versuch seiner Wiederwahl 1828 unterliegt Adams jedoch seinem Rivalen Andrew Jackson. Statt sich von der politischen Bühne zurückzuziehen, lässt sich Adams 1831 ins Repräsentantenhaus wählen, dem er bis zu seinem Tod angehört. Er ist u. a. Vorsitzender eines Wirtschaftsausschusses, des Ausschusses für Indianerfragen und des Auswärtigen Ausschusses. Bei dem Versuch, 1834 zum Gouverneur von Massachusetts gewählt zu werden, scheitert er jedoch.
1841 vertritt John Quincy Adams als Anwalt die Sklaven des spanischen Sklavenschiffes "La Amistand" vor dem Supreme Court, dem höchsten Gericht der USA. Ihnen war es gelungen, gegen ihre Unterdrücker aufzubegehren und in den Vereinigten Staaten zu landen. Adams erreicht, dass sie nicht an Spanien ausgeliefert werden, sondern als freie Menschen in ihre Heimat zurückkehren können.


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