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MALEREI
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Skagen Maler

Skagen bezeichnet einen kleinen Fischerort in Dänemark. Dort finden sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts einige Künstler zu der Gruppierung Skagenmaler zusammen, die nach dem Vorbild der Schule von Barbizon "plein air" Malerei betreiben und die Natur realistisch beobachten. Thematisch passen sie sich den örtlichen Begebenheiten von Skagen an, die sich für Freilichtmalerei sehr gut eignen. Bei Skagen treffen Ost- und Nordsee aufeinander, die Skagenmaler beschäftigen sich demnach mit dem Spiel der Wellen, die aufeinander branden, ebenso aber auch mit Lichtreflexionen auf dem Wasser. Ebenso beobachten sie die Menschen bei ihrer Arbeit oder spielende Kinder am Strand. Besonders das helle Nordlicht fasziniert die Maler und macht den besonderen Reiz ihrer Bilder aus. Wie die späteren Impressionisten, gestalten sie ihre Schatten farbig, auch setzen sie den Komplementärkontrast ein, um die Leuchtkraft der Farben zu intensivieren. Die Skagenmaler stellen in ihren Werken zwar nicht ausschließlich Szenen unter freien Himmel dar; da aber auch Intérieurdarstellungen hell durchdrungen werden, bleibt das Licht auch in diesen Szenerien dominant.
Die Skagenmaler treffen sich regelmäßig im Hotel des Vaters des Gruppenmitglieds Anna Ancher, um sich auszutauschen. Hier gründen sie auch ihr eigenes Museum, das Skagen Museum.
Skagenmaler sind: Michael und Anna Ancher, Viggo Johansen, P.S Kroyer, Marie Kroyer, Christian Krohg, Karl Locher, Karl Madsen, Lauritz Tuxen.


 
Ketterer Kunst
Sammelgebiete:
z. B. GROSSE NAMEN