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Jean-Baptiste Le Prince

Der französische Genre-, Landschafts-, Bildnismaler und Kupferstecher Jean-Baptiste Le Prince wird am 17. September 1734 in Metz geboren. Er ist der Sohn eines Bildhauers. Um das Jahr 1750 begibt sich Le Prince nach Paris, wo er seinen ersten Unterricht bei Francois Boucher (1703 – 70) erhält. 1754 unternimmt er eine Italienreise und reist drei Jahre später über Holland nach St. Petersburg. Hier erhält er diverse Aufträge für das Winterpalais, darunter drei Supraporten für das Paradezimmer (1758), 34 Supraporten (1760) für die Privatgemächer Katharina der Großen (1729 – 96) und das Deckenstück im kleinen Kabinett neben dem Schlafzimmer der Kaiserin.
Im Mai 1762 reist Jean-Baptiste Le Prince aus St. Petersburg ab und kehrt nach Paris zurück. Dorthin bringt er einen großen Vorrat an Zeichnungen und Studien mit. In Paris wird der Künstler 1764 "agréé", 1765 "académicien" und 1775 "conseiller à l’Academie". Bereits seit dem Jahre 1765 stellt Jean-Baptiste Le Prince im Salon aus. Diesen beliefert er in diesem Jahr mit 15 Werken, darunter zahlreiche Darstellungen aus dem russischen Volksleben und russische Veduten. Im selben Jahr wird er Mitglied der Königlichen Akademie. Weiterhin bringt der Künstler in Frankreich die kurzlebige "Russenmode" auf. Seit dem Jahr 1769 fertigt Le Prince die 6 Kartongemälde zu der berühmten 1769 von der Teppichfabrik Beauvais in vielen Exemplaren ausgeführten Folge "Jeux russes".
Jean-Baptiste Le Prince stirbt am 30 September 1781 in St. Denis du Port.


 
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