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Friedrich Salathé

Der Landschaftsmaler, Zeichner und Radierer Friedrich Salathé wird am 11. Januar 1793 in Binningen bei Basel geboren. Von 1807–10 ist er Schüler des Schweizer Malers Peter Birmann (1758–1844). Mit dessen Sohn, dem Landschaftsmaler Samuel Birmann (1793–1847) verbindet Friedrich Salathé eine starke Freundschaft. Die beiden reisen 1814 gemeinsam mit Jakob Christoph Bischoff (1793–1825) zum Zeichnen in die Innerschweiz, nach Graubünden und an die oberitalienischen Seen.
Im Jahre 1815 folgt eine mehrjährige Reise des Künstlers mit den beiden Freunden nach Rom. Salathé hält sich in den Wintermonaten in Rom auf und in den Sommermonaten in den Bergen der Umgebung. 1817 folgt von Rom aus eine Reise nach Neapel. Im darauffolgenden Sommer zeichnet der Künstler mit Samuel Amsler (1791–1849) und Johann Christian Reinhart (1761–1847) in Ariccia und Terni. 1819 beteiligt er sich an der Gruppenausstellung im Palazzo Caffarelli und wird im selben Jahr aus der Villa des Baron Karl Friedrich von Rumohr (1785–1843) in Olevano verschleppt. Friedrich Salathé verkehrt in Italien u.a. mit den deutschen Künstlern Joseph Anton Koch (1768–1839) und Carl Vogel von Vogelstein (1788–1868) und dem Kunsthistoriker Johann David Passavant (1787–1861).
Im Jahre 1821 kehrt der Künstler in seine Heimatstadt Binningen zurück. In Basel ist er Vedutenstecher für die Firma Falkeisen und Huber. Ab Januar 1823 hält sich Friedrich Salathé bis zu seinem Lebensende in Paris auf. Hier ist er für den Verleger Jean Frédéric Osterwald als Aquatintaradierer tätig. Im Zusammenhang mit der Teilnahme an der Schweizerischen Kunstausstellung in Bern folgen in den Jahren 1834, 1836 und 1848 Reisen in die Schweiz. Außerdem reist Salathé 1845 nach Wörlitz und Dessau. Während er seinen Lebensunterhalt mit den druckgrafischen Arbeiten gestaltet, malt und zeichnet er jedoch auch. Im Jahre 1841 stellt der Künstler zwei Aquatinten im Pariser Salon aus.
Friedrich Salathé stirbt am 12. Mai 1858 in Paris.


 
Ketterer Kunst
Sammelgebiete:
z. B. 19. JAHRHUNDERT