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MALEREI
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Charles Hoguet

Der deutsche Maler und Lithograph Charles Hoguet wird am 21. November 1821 in Berlin geboren. Zunächst ist er Schüler von Wilhelm August Christian Leopold Krause (1802–64) in dessen Atelier in Berlin. Seine Schwerpunkte sind die Marine- und Landschaftsmalerei. Im Jahre 1839 geht Charles Hoguet zur weiteren Ausbildung nach Paris. Hier wird er mit Hilfe der Empfehlung Krauses Schüler von Eugène Ciceri (1813–90). Außerdem ist er später bei Eugène Isabey (1803–86) in der Lehre. Bei diesem studiert Charles Hoguet zeitgleich mit dem deutschen Maler Eduard Hildebrandt (1817–68).
Zwischendurch unternimmt er immer wieder Studienreisen nach England, Holland, Belgien und an die normannische Küste. Seit 1848 hält sich der Künstler wieder in Berlin auf. Es lässt sich eine außerordentliche Produktivität Charles Hoguets verzeichnen. Er betätigt sich besonders als Stilllebenmaler, Marinemaler und Landschaftsmaler, doch es entstehen auch sehr reizvolle Architekturbilder.
In den letzten zwei Lebensjahrzehnten fertigt Hoguet nicht weniger als 422 Ölgemälde. Im Jahre 1869 wird er Mitglied der Berliner Akademie. Außerdem beschickt er seit 1839 regelmäßig deren Ausstellungen mit Ölgemälden, Aquarellen und Zeichnungen. Charles Hoguet stirbt am 4. August 1870 in seiner Geburtsstadt Berlin. Doch auch nach dem Tod des Künstlers sind fünf seiner Werke im Jahre 1906 auf der Berliner Jahrhundert-Ausstellung zu sehen. Darunter befinden sich "Waldlichtung mit Kühen" (1854) und "Stillleben mit gerupfter Pute" (1847).