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MALEREI
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Albert Lebourg

Der Landschaftsmaler Albert Marie Lebourg wird am 1. Februar 1849 in Montfort-sur Risle geboren. Zunächst studiert er am Evreux Lycée und an der Kunstschule in Rouen. Später absolviert er eine Ausbildung an der École des Beaux Arts in Rouen und in einem Architektur-Studio. Gefördert wird Albert Lebourg durch G. Morin und Jean Seignemartin (1848 – 75).
Nach dem Zusammentreffen mit dem berühmten Sammler Lapelier wird Albert Lebourg 1872 zum Kunstlehrer an die École des Beaux Arts nach Algier berufen. Seine Lehrtätigkeit dauert hier bis ins Jahre 1876. Danach ist der Künstler eine kurze Zeit Schüler von J. P. Laurens. Im Jahre 1876 stellt Albert Lebourg erstmalig seine Werke gemeinsam mit Claude Monet (1840 – 1926), Alfred Arthur Sisley (1839 – 99), Pierre-Auguste Renoir (1841 – 1919) und anderen Künstlern auf dem Boulevard Montmartre aus. Außerdem nimmt er an der impressionistischen Bewegung teil.
In den Jahren 1879 und 1880 beteiligt er sich an deren Gruppenausstellungen. Weiterhin ist Lebourg von 1890 bis 1914 auf den Salon-Ausstellungen der Société National vertreten, deren Mitglied er ab 1893 ist. In der Galerie Mancini in Paris ist der Künstler 1896 auf einer Kollektivausstellung vertreten, außerdem 1899 und 1910 bei Bernheim, 1903 und 1906 bei Rosenberg, 1918 und 1923 bei G. Petit.
In Hamburg sind Albert Lebourgs Werke 1925 bei Commeter zu sehen. 1903 wird der Künstler zum "Chevalier de la Légion d’Honneur" ernannt. Hier stellt er 1926 seine Arbeit ein, verlässt Paris und siedelt nach Rouen über. Von Albert Lebourg sind über 2000 Landschaften in gemäßigtem impressionistischem Stil bekannt. Diese sind zumeist panoramaartig und besitzen feinste atmosphärische Effekte. Sein Repertoir besteht aus Motiven von der Ile-de-France, aus der Auvergne und der normannischen Heimat, aber auch aus Holland und Algier.
Albert Marie Lebourg stirbt am 6. Januar 1928 in Rouen.


 
Ketterer Kunst
Sammelgebiete:
z. B. IMPRESSIONISMUS