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LITERATUR
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Maurice Maeterlinck

Der belgische Schriftsteller Maurice Polidore Marie Bernhard Materlinck, genannt Maurice Maeterlinck, wird am 29. August 1862 in Gent geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Symbolismus in der europäischen Literatur um 1900. Zunächst absolviert Maeterlinck ein Studium der Rechtswissenschaft in Gent und ist danach für kurze Zeit als Rechtsanwalt tätig.
Bereits zu dieser Zeit schreibt er Gedichte und kurze Erzählungen, die er später jedoch vernichtet und von denen heute nur Fragmente erhalten sind. Im Jahre 1889 veröffentlicht Maurice Maeterlinck seinen ersten Gedichtband "Les Serres chaudes" ("Im Treibhaus"). Noch im selben Jahr gelingt dem Schriftsteller mit dem Drama "La Princess Maleine" der literarische Durchbruch. 1892 entsteht das mehrfach vertonte Märchendrama "Pelléas und Mélisande". Im Jahre 1896 geht Maurice Maeterlinck nach Paris und findet hier den Eingang in literarische Kreise, die sein späteres Schaffen stark beeinflussen.
Unter anderem pflegt er Kontakt zu den Schriftstellern Stéphane Mallarmé (1842 – 1898) und Auguste Graf von Villiers de l’Isle-Adam (1838 – 1889). Nachdem Maurice Maeterlinck ausgedehnte Reisen durch weite Teile Europas und Nordamerikas unternimmt, lässt er sich schließlich an der französischen Riviera nieder. Nachdem im Jahre 1909 sein vermutlich bekanntestes Werk "L’Oiseau Bleu" erscheint, erhält er zwei Jahre später den Nobelpreis für Literatur. 1926 veröffentlicht der Schriftsteller "La Vie des Termites".
Er erwirbt ein Schloss in Nizza, welchem er den Namen "Orlamonde“"(heutige Hotel "Palais Maeterlinck") aus seinen "Quinze Chansons" (1900) verleiht. 1932 wird er für seine literarischen Verdienste vom belgischen König Albert (1875 – 1934) geadelt und in den Grafenstand erhoben. Während des zweiten Weltkrieges hält sich Maurice Maeterlinck in den USA auf und wird hier 1947 Präsident des Internationalen PEN-Clubs.
Maurice Maeterlinck stirbt am 6. Mai 1949 in seinem Schloss "Orlamonde" in Nizza.


 
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