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LITERATUR
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George Edwards

George Edwards, durch ein ererbtes Vermögen finanziell relative unabhängig, widmet sich nach 1721 der Beobachtung und Darstellung sowohl einheimischer Vogelarten als auch ausländischer Spezies, die lebendig oder präpariert mit den Schiffen aus Afrika, Indien, China oder Malaysia importiert werden. Viele seiner Zeichnungen entstehen als Auftragsarbeiten, so u. a. auch für Sir Hans Sloane, neben der Royal Society auch Präsident des Royal College of Physicans, dessen Pedell Edwards 1733 wird.
Da ihm mit der Tätigkeit u. a. die Verwaltung der Bibliothek untersteht, trifft er hier mit zahlreichen führenden Forschern seiner Zeit zusammen. Nebenher erlernt George Edwards bei seinem Freund und Mentor Mark Catesby die Technik der Radierung, was ihm das Radieren der eigenen Zeichnungen ermöglicht. Ergebnis dieser Arbeit sind seine naturhistorischen Werke "A national history of uncommon birds" (1743-51) und "Gleanings of natural history" (1758-64), in denen er die handkolorierten Kompositionen seiner Illustrationsradierungen nach dem Vorbild von Mark Catesby und Eleazar Albin durch das Hinzufügen von Insekten, insbesondere von Schmetterlingen, bereichert.
George Edwards' vielfach erstmalige Beschreibung zahlreicher Vögel dient 1757 Carl von Linné, mit dem Edwards in engem Briefkontakt steht, als Grundlage zur wissenschaftlichen Benennung von etwa 300 Vogelarten. George Edwards wird 1757 Mitglied der Royal Society, für deren "Philosophical Transactions" er zahlreiche Beiträge liefert.


 
Ketterer Kunst
Sammelgebiete:
z. B. GROSSE NAMEN