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FOTOGRAFIE
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Margaret Bourke-White

Margaret Bourke-White wird am 14. Juni 1904 in New York geboren. Sie studiert Biologie und zugleich Fotografie an der Clarence H. White School of Photography in New York. 1927 zieht sie nach Cleveland, Ohio, wo sie eine Agentur eröffnet und Industrieanlagen als ihr Sujet entdeckt. Ihre Fotografien der Industriebauwerke "als Ausdruck ihres Zeitalters" werden 1929 veröffentlicht und machen sie berühmt.
Margaret Bourke-White arbeitet nun für die Illustrierte "Fortune" und reist mit dem Auftrag, Industriebauten zu fotografieren, als erste westliche Fotojournalistin in die Sowjetunion. 1935 ist sie Mitbegründerin von "Life" und liefert auch das allererste Titelbild der Zeitschrift. 1939 heiratet Margaret Bourke-White den Schriftsteller Erskine Caldwell und zwei Jahre später bereist sie erneut die Sowjetunion, wo die Fotografien für das 1942 erschienene Fotobuch "Shooting the Russian War" entstehen. Bourke-White arbeitet während des Zweiten Weltkriegs als erste weibliche Kriegsberichterstatterin für "Life" und die U.S. Army.
1945 hält sie die Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald in eindringlichen Bildern fest. Im Jahr darauf reist sie nach Indien, um den dortigen Befreiungskampf für "Life" zu dokumentieren. Gandhi persönlich empfängt sie mit einem Spinnrad, dem Symbol des indischen Unabhängigkeitskampfes ("Gandhi at his spinning wheel"). Ende der 40er Jahre erstellt sie in Südafrika eine Reportage über das Problem der Apartheid und 1952 dokumentiert sie mit ihrer Kamera den Krieg in Korea. Margaret Bourke-White erkrankt einige Jahre später an Parkinson und muss ihre Karriere als Fotojournalistin aufgeben. Sie hat zahlreiche Fotobände veröffentlicht, von denen "Eyes on Russia" (1931) und "U.S.S.R. Photographs" (1934) besonders hervorzuheben sind.
Margaret Bourke-White stirbt am 27. August 1971 in Stanford, Connecticut.


 
Ketterer Kunst
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z. B. GROSSE NAMEN