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DESIGN
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Robin Day

Robin Day studiert 1930-33 an der Kunstschule in High Wycombe. Er erhält ein Stipendium für das Royal College of Art in London, wo er 1934-38 studiert. Mit seiner Frau, der Textildesignerin Lucienne Day, eröffnet Robin Day 1948 in London ein eigenes Designbüro. Er ist als Industrie- und Ausstellungsdesigner tätig, entwirft vor allem Möbel.
1948 veranstaltet das Museum of Modern Art in New York einen Design-Wettbewerb für preiswerte Möbel, die "International Competition for Low-Cost Furniture Design". Robin Day gestaltet mit Clive Latimer ein Aufbewahrungssystem aus Sperrholz und gewinnt einen ersten Preis. Der Möbelhersteller Hille International wird durch den Wettbewerb auf Robin Day aufmerksam. 1949 entstehen Robin Days erste Möbel-Entwürfe für Hille, 1950 ist er an der Entwicklung der Corporate Identity des Unternehmens beteiligt, in den folgenden Jahren wird er zu dessen Hauptdesigner.
1950 entsteht der einfache und preiswerte Holzstuhl "Hillestak", dessen Rahmen aus Buche ist, Sitz und Rückenlehne sind aus geformtem Schichtholz mit Walnussfurnier. Für die Londoner Royal Festival Hall entwirft Robin Day 1951 als Möblierung einen einfachen Armlehnsessel. 1962-63 entwirft Robin Day den stapelbaren Stuhl "Polyprop", der Anregungen von Charles und Ray Eames' "Plastic Shell"-Stühlen aufnimmt.
Robin Day verwendet für die Sitzschale das neue Material Polypropylen, das Untergestell ist aus gebogenem Stahlrohr. Der Kunststoff wird im Spritzgussverfahren verarbeitet und ist preiswert, leicht und sehr haltbar. Zudem kann der Kunststoff in allen Farben eingefärbt werden. Mit diesem Stuhl gelingt Robin Day ein sehr preiswerter und erfolgreicher Stuhl, der zum Longseller wird.


 
Ketterer Kunst
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z. B. GROSSE NAMEN