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Jacob Jacobsen

Der norwegische Ingenieur Jacob Jacobsen arbeitet ursprünglich in der Textilindustrie. In den 1930er Jahren lernt er den englischen Kraftfahrzeugingenieur George Carwardine kennen. Dieser hatte eine Arbeitsleuchte entwickelt, deren innovatives Prinzip zur flexiblen Ausrichtung des Lampenschirms er sich 1934 patentieren ließ. Der Lampenschirm der "Anglepoise"-Leuchte ist an einem langen Arm befestigt, der zweimal umgelenkt wird. Das Gleichgewicht der variablen Ausrichtung dieses Arms wird durch Spiralfedern ermöglicht, die an beiden Seiten befestigt sind und nach dem Prinzip der Muskeln des menschlichen Arms mit Zug und Gegenzug arbeiten. Je nachdem wie die Lichtquelle benötigt wird, kann die gesamte Lampe verschieden positioniert werden. Jacob Jacobsen ist begeistert und erwirbt 1937 die Produktionsrechte für Skandinavien. Im selben Jahr entwirft Jacob Jacobsen eine Variante der "Anglepoise". Die Arbeitsleuchte "Luxo L-1" erhält ihr Gleichgewicht ebenfalls durch das Prinzip der Dauerspannung von Spiralfedern am Lampenarm, Form und Material der Leuchte werden von Jacob Jacobsen verfeinert. Später gibt es auch ein weiteres Modell "Panoramic", mit einem größeren Lampenschirm. Jacob Jacobsen konnte die Luxo-Leuchten mit großem Erfolg vermarkten. In den 1940er Jahren gelingt ihm geradezu eine Monopolstellung für den Verkauf von Arbeitsleuchten in Europa und den Vereinigten Staaten. Im Laufe der Zeit wurde das Prinzip der Leuchte vielfach kopiert und variiert, doch wurde damit keine Verbesserung der grundsätzlichen Konzeption erreicht.


 
Ketterer Kunst
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z. B. GROSSE NAMEN