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MALEREI
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Juan Gris

Juan Gris ist ein Protagonist der kubistischen Kunst. José Victoriano González Pérez, geboren 1887, konzentrierte seine Studien zunächst auf die Naturwissenschaften, ehe er von José Moreno Carbonero Unterricht in der Malerei erhält. 1906 kommt Juan Gris, wie er sich als Künstler nennen und wie er auch seine Werke signieren wird, in die pulsierende Kunsthauptstadt Paris. Dort verdingt er sich zunächst als Zeichner unter anderem für Zeitungen.

Während die frühen Arbeiten noch maßgeblich den Jugendstil als ihren Stichwortgeber erkennen lassen, kommen ab etwa 1910 die Stilmerkmale des Kubismus wie die Aufspaltung und Vereinfachung der Form und die ebenso gleichmäßige wie doch belebte Durchgliederung der Komposition in den Werken zum Tragen. Charakteristisch für die Gemälde und Collagen von Juan Gris ist dabei aber stets eine erkennbare bildimmanente Ordnung. Zu den bevorzugten Bildmotiven des Künstlers gehören Stillleben, bestückt mit Alltagsgegenständen wie Geschirr, Früchten oder Flaschen, daneben Gitarren und darüber hinaus Figuren und Porträts.

Juan Gris trifft in Paris und im Zuge zahlreicher Reisen auf Zeitgenossen, unter ihnen Künstlerkollegen wie Pablo Picasso, Henri Matisse, Georges Braque, Jacques Lipchitz und Mäzene wie Daniel-Henry Kahnweiler, mit denen sich ebenso künstlerisch fruchtbare wie für die Karriere förderliche Kontakte ergeben. Im Alter von nur 40 Jahren verstirbt Juan Gris im Mai 1927.


 
Ketterer Kunst
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