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Jean-Baptiste Perronneau

Der Bildnismaler Jean-Baptiste Perronneau wird im Jahre 1714 in Paris geboren. Er ist einer der berühmtesten Pastell-Porträtisten seiner Zeit. Zunächst lernt Perronneau die Kunst des Kupferstechens bei Laurent Cars (1699–1771). Später ist er dann möglicherweise Schüler von Charles-Joseph Natoire (1700–77) und dem Porträtmaler François-Hubert Drouais (1727–75). Im Jahre 1746 hat der Künstler sein Salon-Début mit einem Pastell-Porträt. 1753 wird er vollwertiges Mitglied der Académie Royale de peinture et de sculpture. Als Aufnahmestücke dienen ihm die Bildnisse des Jean-Baptiste Oudry (1686–1755) und des Lambert-Sigisbert Adam dem Älteren (1700–59).
Im darauf folgenden Jahr ehelicht Jean-Baptiste Perronneau die Tochter des Miniaturmalers Louis Fr. Aubert. Seit 1755 sucht sich der Künstler seine Kundschaft hauptsächlich in der Provinz und im Ausland. Unter anderem ist er in Bordeaux, Orleans, Toulouse, Abbeville, Lyon, aber auch in Italien, Holland, England und Russland tätig. Weiterhin hält er sich jedoch häufig in Paris auf.
Jean-Baptiste Perronneau konkurriert mit dem Porträtmaler Maurice Quentin de La Tour (1704–88), der seine Klienten besonders unter dem Adel hat. Die Modelle Perroneaus hingegen stammen fast ausschließlich aus dem bürgerlichen Milieu, darunter Drouais, Cars, Oudry und Gabriel Huquier (1695–1772), sowie die Architekten Jean-Michel Chevotet (1698–1772) und Robert Soyer und der Sammler Thomas-Aignan Desfriches (1715–1800). Nach dem Jahre 1779 stellt der Porträtist seine Werke nicht mehr im Salon aus.
Jean-Baptiste Perronneau stirbt am 19. November 1783 in Amsterdam.


 
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