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Félix Bracquemond

Der Radierer und Lithograph Félix Bracquemond wird am 22. Mai 1833 in Paris geboren. Seine künstlerische Laufbahn beginnt Félix Bracquemond mit einer Ausbildung als Lithograph. Parallel hierzu nimmt er Zeichenunterricht und vertieft seine Studien schließlich bei Joseph Benoit Guichard, einem Schüler von Jean Auguste Dominique Ingres. Schon bald gelangt Félix Bracquemond durch die Interpretation alter Meister zu hohem Ansehen.
1852 stellt er das erste Mal auf dem "Pariser Salon" ein Porträt aus, mit dem er große Aufmerksamkeit erregt. In dem Jahr 1863 ist die Jury des "Salon" besonders streng und schließt eine Vielzahl der eingereichten Arbeiten von der jährlichen Ausstellung aus. Auch Félix Bracquemond wird mit einer seiner Radierungen abgelehnt.
Gemeinsam mit den anderen Zurückgewiesenen stellt er seine Arbeit im "Salon des Refusés", der auf Anordnung von Napoleon III. ermöglicht wird, aus. In den 60er Jahren des 19. Jahrhunderts nimmt Félix Bracquemond regelmäßig an Künstlertreffen im Café Guerbois teil. Er beteiligt sich aktiv an Diskussionen über den "Pariser Salon" und neuartige künstlerische Einflüsse. Félix Bracquemond ist einer der ersten Künstler, der sich im Zuge des wachsenden Interesses für fernöstliche Kunst für japanische Farbholzschnitte begeistert und sich von deren Ästhetik inspirieren lässt.
Seine Anerkennung als unabhängiger Künstler nimmt mit der Zeit zu. 1869 heiratet er seine Frau Marie, die ebenfalls als Künstlerin tätig ist. Kurze Zeit später zieht das Paar aufs Land, wo Félix Bracquemond inzwischen als Porzellanmaler und Grafiker Karriere macht. So ist er von 1872- 79 für die künstlerische Leitung des Ateliers der Porzellanmanufaktur "Haviland" in Limoges verantwortlich. 1885 veröffentlicht er ein viel beachtetes Buch über Zeichnung und Farbe. Fünf Jahre später wird Bracquemond für eine seiner Grafiken mit dem "Grand Prix" ausgezeichnet.
Am 29. Oktober 1914 stirbt Félix Bracquemond in Paris.


 
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