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LITERATUR
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André Breton

Der Literat André Breton gilt als Begründer des Surrealismus. Er wird am 18. Februar 1896 in Tinchebray (Normandie) geboren. 1900 zieht die Familie nach Paris. Dort absolviert Breton seine Schul- und Ausbildungszeit, die auf ein Medizinstudium ausgerichtet ist. Schon früh beginnt Breton sich für Lyrik und Literatur zu interessieren. 1914 hat er seine erste Lyrikveröffentlichung in "La Phalange". Ein Jahr später wird Breton zum Sanitätsdienst einberufen. In dieser Zeit beginnt er, sich mit der Lehre Sigmund Freuds zu beschäftigen. 1917 wird André Breton nach Paris zurück versetzt, wo er dem Autor Guillaume Apollinaire begegnet und das Werk von Lautréamont kennen lernt. Kurz darauf bricht André Breton sein Medizinstudium ab und entschließt sich für eine Karriere als freier Schriftsteller.
1919 ist er Mitbegründer der Zeitschrift "Littérature", die dem Dadaismus nahe steht. Wenige Jahre später zersplittert die Dada- Bewegung. 1924 verfasst Breton das "Manifest des Surrealismus" und gründet die Zeitschrift "La Revolution surrealiste".
In seinen Theorien erklärt er die spontane Wirkung des Unterbewussten, die Allmacht des Traums und das Selbstlose der Gedanken zu den Inhalten der Surrealistischen Kunst. Die surrealistische Gruppe rückt in die Nähe des Kommunismus und Breton tritt 1927 der KPF bei. Im Folgejahr verfasst Breton "Le Surréalisme et la Peinture" und sucht darin nach einer theoretischen Begründung der surrealistischen Malerei.

In dem "Zweiten Manisfest des Surrealismus" versucht er 1930 die Bewegung als sozial- revolutionär neu zu definieren. Der Gruppe kommen Zweifel an der Dogmatik der KPF, was 1935 zum Bruch mit der Partei führt. André Breton verfasst ein Manifest, mit dem er für eine unabhängige revolutionäre Kunst eintritt.
1938 organisiert er die erste internationale Surrealistenausstellung in Paris. Zwei Jahre später muss André Breton vor der deutschen Wehrmacht fliehen. In New York trifft er auf Marcel Duchamp und Max Ernst.
Nach dem Krieg kehrt André Breton nach Paris zurück. In den Folgejahren kämpft er weiterhin für die Ziele der surrealistischen Bewegung und organisiert die letzte große Surrealistenausstellung.
Am 28. September 1966 stirbt André Breton in Paris.


 
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